Digitaler Museumstag im Oberen Glantal: LAND L(i)EBEN präsentieret innovative AR-Erlebnisse in Museen am 31. Mai 2026
Beteiligt sind
- das Bergmannsbauern-Museum in Breitenbach,
- das Diamantschleifer-Museum in Brücken,
- das Fischerei-Museum sowie die Historische Gefängniszelle in Waldmohr,
- der Historische Bierkeller in Schönenberg-Kübelberg,
- das Jüdische Museum in Steinbach am Glan,
- das Kirschenland-Museum in Altenkirchen.
In jedem Museum stehen zwischen sieben und zehn digitale Stationen zur Verfügung. Mithilfe von Tablets, die kostenfrei und ohne Voranmeldung direkt vor Ort ausgeliehen werden können, tauchen die Besucherinnen und Besucher in erweiterte Erlebniswelten ein. Die für die Museen jeweils entwickelten Avatare führen durch die Inhalte, erzählen Geschichten und vermitteln Wissen auf innovative Weise.
Das Angebot reicht von klassischen Infotexten über Videos, Musikstücke und Tonaufnahmen bis hin zu Animationsgrafiken, 360°-Aufnahmen und interaktiven Zeittafeln. Einige Inhalte zeigen sogar Objekte, die normalerweise nicht ausgestellt werden können, da sie sich in Archiven anderer Museen befinden.
Besonders für Familien und jüngere Gäste bieten die Museen spielerische Elemente: In der Gefängniszelle in Waldmohr und im Kirschenland-Museum in Altenkirchen wurden 2D-Spiele eingebaut, die beispielsweise dazu einladen, Kirschen zu ernten oder persönliche Gegenstände eines Gefangenen zu finden. In anderen Museen – etwa im Bierkeller, im Diamantschleifer-Museum und im Bergmannsbauern-Museum – sorgen AR-Games für ein interaktives Erlebnis direkt im Ausstellungsraum.
Ein besonderes Highlight erwartet die Besucherinnen und Besucher am Ende jedes Rundgangs: Ein Quiz, das sich aus den zuvor entdeckten Inhalten speist und das Gelernte auf digitale Weise vertieft.
Am Museumstag im Oberen Glantal, den 31.05.2026, wir die App von den jeweiligen Museumsverantwortlichen sowie dem Projektteam LAND L(i)EBEN vorgestellt. In den ersten Wochen nach der Einführung sind die Museumsbesuchenden zudem eingeladen, ihre Erfahrungen in einem kurzen Fragebogen mitzuteilen.
Mit diesem digitalen Ansatz verbinden die Museen im Oberen Glantal Tradition und Innovation und zeigen, wie lebendig regionale Geschichte im 21. Jahrhundert vermittelt werden kann. Die Avatare, welche individuell auf die jeweiligen Museen zugeschnitten wurden, bilden eine zusammengehörige ‚Avatarfamilie‘, die Besucherinnen und Besucher dazu einladen soll, alle sechs Museen im Oberen Glantal zu entdecken.


